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    ECMWF, GFS, ICON, GEM
    New: Official Warnings from National Meteorological Institutes Warning

    Hilfe

    Wir haben für Sie Informationen und einige Tipps vorbereitet, die Ihnen bei der Anwendung der Ventusky Applikation helfen können.

    Bedienung

    Suche
    Suche
    In der Ventusky Applikation können Sie mithilfe der Suche Ihren Standort suchen, den Sie dann mittels der seitlichen Bedienleiste zu Ihren beliebten Lokalitäten hinzufügen können (auf den Stern klicken). Die beliebten Lokalitäten werden auf der Karte hervorgehoben, damit sie immer schnell zu finden sind. In die Sucheingabe können Sie den Namen Ihrer Stadt oder konkrete GPS-Koordinaten eingeben (z. B. im Format 50.2, 40.3).
    Zeitachse
    Zeitachse
    Auf der Zeitachse im unteren Teil der Seite können Sie die auf der Karte angezeigten Daten steuern. Mithilfe dieser Achse wählen Sie den Termin, für den Sie die Vorhersagedaten anzeigen möchten. Mithilfe der Tasten können Sie dann eine Animation abspielen oder die Daten um jeweils einen Vorhersage-Termin vor oder zurück verschieben. Die Zeit wird in jener Zeitzone angezeigt, die Sie in Ihrem Computer eingestellt haben.
    Höhenschichten
    Höhenschichten
    In den meisten Fällen wird Sie das atmosphärische Geschehen in unmittelbarer Nähe der Erdoberfläche interessieren. Falls Sie aber ein Pilot sind oder sich detaillierter für die Meteorologie interessieren, werden Sie sicherlich die Möglichkeit schätzen, Daten aus verschiedenen Höhenschichten über der Erdoberfläche zu vergleichen. Zu ihrer Anzeige dient das aufrollbare Formular, das mit dem Wort Höhe bezeichnet ist. Diese Einstellung steht nur für Daten zu Temperatur und Wind zur Verfügung.
    Einheiten
    Einheiten
    Die angezeigten Einheiten können Sie durch Klicken auf die Skala in der rechten unteren Ecke ändern (zum Beispiel von km/h auf m/s oder °C auf °F).
    Auswahl des Modells
    Auswahl des Modells
    In der rechten unteren Ecke können Sie das angezeigte numerische Modell wählen. Zur Auswahl stehen Daten aus den Modellen ICON, GFS und GEM. Die Möglichkeit Automatisch schaltet automatisch die Anzeige der Modelle ICON und GFS um, damit immer Daten in der höchsten Auflösung angezeigt werden. Das Modell ICON wird in einer höheren Auflösung als das Modell GFS berechnet, ist aber nur für die kommenden 72 Stunden und nur für einige Kenngrößen verfügbar. Für längere Zeitspannen oder für die Anzeige anderer Kenngrößen (z. B. CAPE, Schneedecke) muss deshalb auf das Modell GFS umgeschaltet werden, was die Möglichkeit „Automatisch“ sicherstellt. Die angebotenen Modelle gehören zu den weltweit genauesten und es ist vorteilhaft, die Berechnungen aller Modelle zu verfolgen und zu vergleichen. Nähere Informationen über die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen finden Sie weiter unten.
    Akkumulation der Niederschläge
    Akkumulation der Niederschläge
    Die Niederschlagsmengen werden immer für eine bestimmte Zeitspanne angezeigt. Wenn Sie zum Beispiel die Niederschläge zum Zeitpunkt 12:00 anzeigen, handelt es sich um die Summe der Niederschläge entweder der letzten Stunde oder der letzten drei Stunden (gegebenenfalls ab einem bestimmten Datum). Sie können die angezeigte Akkumulation der Niederschläge ändern, und zwar auf Werte pro Stunde (nur beim Modell ICON), pro drei Stunden oder ab einem bestimmten Datum.
    Seitliche Leiste
    Seitliche Leiste
    In der seitlichen Leiste können Sie genauere Angaben zu der jeweiligen Lokalität anzeigen. Die seitliche Leiste wird nach dem Klicken auf eine Stadt oder eine beliebige Lokalität auf der Karte angezeigt. Die Daten in der seitlichen Leiste werden in der Ortszeit der jeweiligen Lokalität angezeigt (im Gegensatz dazu werden die Daten auf der Karte in der Zeitzone laut der Einstellung Ihres Computers angezeigt).

    Numerische Modelle

    Um das Wetter vorhersagen zu können, braucht der Meteorologe die grundlegenden Kenngrößen wie Temperatur, Luftdruck, Feuchtigkeit und Windströmungen. Die Atmosphäre ist ein physikalisches System, dessen Verhalten sich nach den physikalischen Gesetzen richtet und mithilfe mathematischer Gleichungen beschrieben werden kann. Die eigentlichen Gleichungen sind äußerst kompliziert und für ihre Lösung werden sehr leistungsfähige Computer benötigt. Die Lösung dieser Gleichungen findet anhand numerischer Modelle statt, die die zukünftige Entwicklung des Wetters (Temperatur, Luftdruck, Niederschläge usw.) berechnen, wobei als Ausgangsdaten z. B. Aufzeichnungen von meteorologischen Stationen oder Satelliten verwendet werden.

    In der Ventusky Applikation werden Daten des amerikanischen Modells GFS, des kanadischen Modells GEM und des deutschen Modells ICON angezeigt. Bei der Interpretation der Daten aus dem Modell muss immer berücksichtigt werden, dass ein numerisches Modell das Geschehen in der Atmosphäre in vereinfachter Form vorhersagt.

    Modell ICON
    Es handelt sich um ein globales Modell, das vom Deutschen Wetterdienst ( DWD) entwickelt wird. Die Auflösung des Modells beträgt etwa 13 km. Es handelt sich um das detailgenaueste numerische Modell, das für die ganze Welt berechnet wird. Die Vorhersage wird in einstündigen Schritten für die nächsten 3 Tage berechnet.

    Modell GFS
    Es handelt sich um ein globales Modell, das von der amerikanischen Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde ( NOAA) entwickelt wird. Die Auflösung des Modells beträgt etwa 22 km. Die Vorhersage wird in dreistündigen Schritten für die nächsten 10 Tage berechnet.

    Model GEM
    Es handelt sich um ein globales Modell, das vom Kanadischen meteorologischen Zentrum ( CMC) entwickelt wird. Die Auflösung des Modells beträgt etwa 25 km. Die Vorhersage wird in dreistündigen Schritten für die nächsten 10 Tage berechnet.

    Beschreibung der Kenngrößen

    Temperatur
    Temperatur
    Angezeigt wird die Temperatur in einer Höhe von 2 Metern über der Erdoberfläche (gegebenenfalls in anderen Höhenschichten, je nach Einstellung). In der Berechnung wird auch das Gelände (Meereshöhe) berücksichtigt, aber in geringerer Auflösung als in Wirklichkeit. Das Modell ermöglicht es deshalb nicht, die Temperatur auf einem Berggipfel oder auf einem aufgeheizten städtischen Hauptplatz abzulesen. Allgemein gilt, dass die Temperatur in den Zentren großer Städte um 1 °C bis 3 °C höher ist als in der umliegenden Landschaft. Erhebliche Temperaturunterschiede auf kleinen Flächen kann, besonders im Winter, auch der Hochnebel bewirken. Zu kurzen, aber spürbaren Abkühlungen kann es auch nach lokalen Sommergewittern kommen.
    Niederschläge
    Niederschläge
    Angezeigt wird die Niederschlagsmenge in mm in den letzten 1 oder 3 Stunden, gegebenenfalls ab einem bestimmten Datum (es handelt sich um eine akkumulative Menge). Größere Niederschlagsmengen in einigen Gebirgsgebieten oder schwaches Nieseln aus Nebel oder tiefer Bewölkung können im Modell nicht angezeigt werden. Schwierig ist auch die Vorhersage von Niederschlägen bei lokalen Gewittern. Das numerische Modell ermöglicht keine genaue Berechnung der Entstehung von lokalen Gewitterzellen. Bei der Umrechnung auf Schnee entspricht 1 mm Niederschlag etwa 1 cm Schnee.
    Bewölkung
    Bewölkung
    Angezeigt wird die Bewölkung des Himmels in Prozent. Die Verteilung der Bewölkung ist sehr schwierig vorherzusagen. Die Anzeige umfasst auch die Vorhersage von hoher Bewölkung. Eine Bewölkung von 100 % wird als bedeckt bezeichnet. Falls der Himmel aber vollständig von hoher Bewölkung bedeckt ist, welche dünn ist und das Sonnenlicht durchlässt, handelt es sich trotzdem um einen bedeckten Himmel, obwohl es auf den ersten Blick wie ein sonniger Tag aussieht.
    Wind
    Wind
    Die Karte zeigt die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe oberhalb der Erdoberfläche oder die maximale Windgeschwindigkeit (sogenannte Windböen) an. Exponierte Stellen (Berggipfel, weite Felder), wo die Windgeschwindigkeit höher ist als in der Stadt oder in Tälern, werden in der Berechnung nicht berücksichtigt. Auch lokal gewitterbedingt verstärkte Winde werden in den Berechnungen der Modelle nicht berücksichtigt.

    Die Richtung und Durchschnittsgeschwindigkeit des Windes werden auf der Karte auch mittels Strömungslinien dargestellt.
    Luftdruck
    Luftdruck
    Angezeigt werden Luftdruckwerte, umgerechnet auf Meereshöhe. Die Anzeige unterscheidet barometrische Tief- und Hochdruckgebiete sowie den Druckgradienten, der Einfluss auf die Windgeschwindigkeit hat.
    CAPE
    CAPE
    Falls die Möglichkeit der Entstehung von Gewittern besteht, ist es angebracht, die CAPE-Werte zu beobachten. Hierbei handelt es sich um die potenzielle Energie in der Atmosphäre. Der Wert hilft bei der Bestimmung des Unstabilitätsgrades der Atmosphäre. Je höher er ist, umso höher ist die Gewitterwahrscheinlichkeit. Werte unter 300 sind niedrig, zwischen 300 und 1000 schwach, 1000 bis 2000 mäßig und über 2000 handelt es sich um hohe Werte, wobei die Entstehung von starken Gewittern sehr wahrscheinlich ist. Die Entstehung von Gewittern wird von einer ganzen Reihe weiterer Faktoren beeinflusst, wobei CAPE aber eine sehr wichtige Kenngröße darstellt.
    Nullgradgrenze
    Nullgradgrenze
    Auf der Karte ist in Meter die Höhe markiert, wo die Temperatur unter den Gefrierpunkt (0 °C) sinkt. Diese Grenze hat bedeutenden Einfluss auf den Aggregatzustand der Niederschläge. In Höhen oberhalb dieser Grenze treten Niederschläge in der Regel nur in fester Form (Schneeflocken, Eiskristalle) auf. In niedrigeren Lagen sind die Niederschläge flüssig. Dies muss aber nicht immer gelten. In manchen Fällen kann Schneefall auch in niedrigere Lagen gelangen. Schnee taut bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt nämlich nicht sofort, sondern erst allmählich. Insbesondere bei trockener Luft kann es deshalb bis zu 400 m unter dieser Grenze schneien. Bei Temperaturinversion kann es an dieser Grenze zu gefrierenden Niederschlägen kommen.
    Schneedecke
    Schneedecke
    Hier wird die vorausgesetzte Höhe der Schneedecke angezeigt. Die Vorhersage der Entwicklung der Schneedecke ist sehr schwierig und die angeführten Werte können sich von den tatsächlichen unterscheiden (und zwar auch um einige Zentimeter). In der Berechnung wird auch das Gelände (Meereshöhe) berücksichtigt, aber in geringerer Auflösung als in Wirklichkeit. Das Modell kann deshalb nicht die genaue Höhe der Schneedecke in Gebirgsgebieten bestimmen, wo sie sich erheblich von den Angaben unterscheiden kann.